Klaus Wagger | ÜBER MICH
Automotive Arts von Klaus Wagger.
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Klaus Wagger

Mille Miglia 2000 Poster Art

Mille Miglia 2000 Poster Art

Klaus Wagger wuchs in Tirol auf, umgeben von Bergen, Kühen und einer überraschend aktiven Motorsportszene. Zu dieser Szene gehörten unter anderem die Formel-1-Fahrer Gerhard Berger, Karl Wendlinger und der Lokalmatador Franz Albert, die immer die lautesten und exotischsten Autos zu fahren schienen und somit seine Kindheit entscheidend prägten.

 

Aus dem Jungen, der Zeichnungen von Autos in seine Schulbücher kritzelte, wurde nach erfolgreichem Studienabschluss in Industrial Design ein freiberuflicher Designer und technischer Illustrator. Als Ausgleich zu seiner genauen, detailintensiven Arbeit malte er in seiner Freizeit weiterhin Rennwagen – eine Leidenschaft, die ihn dazu bewegte, im Jahr 2000 am Designwettbewerb für das Plakat der Mille Miglia teilzunehmen. Sein eindrucksvoller Entwurf eines Mercedes SSK in voller Fahrt belegte den ersten Platz. Waggers Werke waren seither mehrere Male auf Werbeplakaten für angesehene italienische Events zu sehen und wurden zudem in Brescia, dem traditionellen Start- und Zielort der Mille Miglia, ausgestellt. Aber erst auf der Retromobile in Paris startete seine Künstlerkarriere so richtig durch. Automobilkunst war schon immer ein wichtiger Teil dieses führenden französischen Events und seit 2002, als Waggers gewagter Stil und seine lebendige Pinselführung zum Hit der Ausstellung avancierten, ist die Retromobile ein Fixpunkt in seinem Ausstellungskalender. Im Laufe der Jahre kamen Veranstaltungen wie das Goodwood Revival, das Festival of Speed und die Techno Classica hinzu.

Nach seiner Aufnahme in die prestigeträchtige Automotive Fine Arts Society im Jahr 2013 folgten noch Pebble Beach Concours und Amelia Island, wo er nun zu den Stammkünstlern gehört.

 

Über den Kontakt eines österreichischen Lotus-Sammlers erhielt er unerwarteterweise den Auftrag, das Werbeplakat für die Daytona 500 im Jahr 2007 zu malen. Zu seinen persönlichen Highlights zählt auch die Gestaltung des Kalenders 2006 für die italienischen Carabinieri und die damit einhergehende kulturelle Erfahrung.

 

Daytona 500 Poster Art

Daytona 500 Poster Art

Anstelle realistischer Hintergründe bevorzugt Wagger abstrakte Töne, die den Fokus auf das Auto und dessen Dynamik, Geräusch und Geschwindigkeit richten. Allzu genau skizziert er seine Bilder nicht gern, da dies in seinen Augen den künstlerischen Gestaltungs- und Ausdrucksweg eingeschränkt. Viel lieber setzt er mit schnellen Pinselstrichen eine Grundstimmung, aus der heraus er das weitere Kunstwerk entstehen lässt und die oft auch Überraschungen hervorbringt.